MTB-Tour mit dem Chef

Auf historischen Wegen radelten wir über die alte Kreuzbergstraße und den Gösseringgraben auf die Waisacher Alm. Anhand von Schautafeln bekommt man hier die Geschichte des Tales näher gebracht.

Der „Große Hammer“

Das Gail- & Gitschtal besaßen von alters her Eisenhämmer, die durch die reichen Wasserkräfte bedient und mit dem Holzreichtum des Tales gespeist wurden. Erze fand man in den Gebirgen oder es wurden die „Plattln“ aus Treibach hierher zur weiteren Verarbeitung geführt.

In der Mitte des 18. Jhdt. lagen die Eisenhämmer ganz darnieder. Da trat ein Mann auf, der die Hammer aufkaufte, wiederherstellte und zu großer Blüte brachte. Es war dies Heinrich Johann Nepomuk Freiherr von Crantz.

Anfang des 19. Jhdt. wurde der große Hammer durch ein Unwetter zerstört. Dr. Partolmä kaufte das Gelände auf und erbaute das 2. Blechwalzwek der Österreichisch-Ungarischen Monarchie auf. Es wurde gast ausschließlich Schwarzblech erzeugt, aber auch Spezialblech für den Schiffsbau. Exportiert wurde vor allem nach Italien und Tirol. Verschiedene Umstände bewirkten um das Jahr 1850 die Schließung des Blechwalzwerkes.
 
 
 
 
 
26.06.2015
 
 
 
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